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TU Wien Space Team

TU Wien Space Team - Von Wien in den Weltraum

Das TU Wien Space Team wurde 2010 von einigen Studierenden der TU Wien gegründet. 
Ihr Ziel; Raketen, Raketentriebwerke, Satelliten und Flugzeuge designen und konstruieren. Das Team zählt heute mehr als 100 aktive Mitglieder aus hauptsächlich Studierenden, ist aber offen für alle, welche sich für Luft- und Raumfahrttechnik interessierten.

TU Wien Space Team  Teamfoto TU Wien Space Team

(Quelle: TU Wien Space Team)

 

Herausfordernde Projekte und grosse Ziele

Im 2010 begann das Team mit Feststoffraketen und optimierte diese im Laufe der Jahre immer weiter, so dass die "Space Team Rocket" (STR) bereits in der zehnten Generation unterwegs ist.

Auch baute das Space Team "The Hound'', eine zweistufige Feststoffrakete, die sich derzeit in der 3. Generation befindet. Mit "The Hound" wollen sie als Endziel eine Höhe von über 100 km erreichen und als Zwischenziel den Europarekord der größten Höhe, der bei 32,3 km liegt, schlagen.

Erwähnenswert ist ebenfalls, dass das Space Team auch den erdnahen Raum mit CubeSats und die Atmosphäre mit Luftfahrtprojekten erforscht.

Die winzigen Satelliten - CubeSats - werden entwickelt, um mit einem speziellen Versuchsaufbau über der Erde zu fliegen und Daten zu sammeln. "Pegasus" wurde 2017 in seine Umlaufbahn gebracht und liefert seither kontinuierlich Daten . Ein zweites CubeSat-Projekt ist derzeit in der Entwicklung, der "SpaceTeamSat1".

Bei den Projekten "Deadalus" und "Across Austria" handelt es sich um Luftfahrtprojekte, wobei ersteres ein alternatives Bergungssystem zu Fallschirmen für den atmosphärischen Wiedereintritt und die Landung demonstriert, während letzteres eine autonome Flugdrohne starten und mit einem wasserstoffbetriebenen Antriebssystem ausstatten wird.

Erfahren Sie weitere Details über die Projekte des TU Wien Space Team

Raketen & Prüfstände

Aber nun zurück zu den Raketen... mit den gewonnenen Erkenntnissen aus den Vorjahren und der wachsenden Mitgliederzahl beschloss das Team, eine neue Herausforderung anzugehen: Mit dem Projektteam von "Houbolt" soll eine flüssigkeitsbetriebene Rakete gebaut werden, die den Weltraum erreichen soll (Höhe: min. 100 km).

Rendering Houbolt

Rendering von Houbolt  (Quelle: TU Wien Space Team)

Das bedeutet für das Team nicht nur eine neue Struktur zu bauen, sondern auch ein neues Antriebssystem von Grund auf neu zu entwickeln, mit all seinen "Überraschungen" und Tücken. Deshalb beschloss das Space Team, das Ziel (das Erreichen des Weltraums) im Auge zu behalten, aber mit einer etwas kleineren Rakete "µHoubolt" zu beginnen.

Im Moment arbeitet das "Houbolt"-Team mit dem Teststand "TS-02", der bis zu 500 N Schubkraft verträgt und regelmäßig für Tests am µHoubolt-Triebwerk genutzt wird. Der aktuelle Prüfstand "TS-02" hält dem geplanten Schub des flüssigkeitsbetriebenen Triebwerks von "Houbolt" nicht stand und erfüllt nicht die notwendigen Sicherheitsanforderungen.

Der neue Prüfstand "TS03-24kN Franz" bringt zwei wichtige Neuerungen mit sich:

  • er wird auf einen Anhänger montiert, um mobil zu sein (Testläufe müssen mit größeren Sicherheitszonen, außerhalb des Stadtzentrums, durchgeführt werden)
  • er hält einer Schubkraft von bis zu 24kN stand

Dies wird es dem Team ermöglichen, den "Houbolt"-Motor gründlich zu entwickeln und zu testen.

Hot fire Testlauf

Aufgenommen während eines "Hot Fire"-Testlaufs auf dem TS-02-Teststand in Wien  (Quelle: TU Wien Space Team)

Das Raumfahrtteam ist bereits mit dem Swagelok-System vertraut, da es in den letzten Jahren damit gearbeitet hat. Es war eine große Freude, sie auch bei ihrem Teststand "Franz" zu unterstützen. Neben Schulungen für Teammitglieder, welche unsere Produkte und Systeme noch nicht kennen, schicken wir gerne Komponenten an das Team in Wien.

Swagelok Fitting-Sicherheitsseminar Swagelok Fitting-Sicherheitsseminar mit dem TU Wien Space Team

Eindrücke vom Swagelok® Sicherheitsseminar am Space Team Standort in Wien (Februar,2020) (Quelle: TU Wien Space Team)

Informationen & Termine Swagelok Fitting-Sicherheitsseminare

An verschiedenen Stellen des Prüfstandes werden Fluide - in flüssiger und in gasförmiger Phase - benötigt. Aus diesem Grund wurden Swagelok Systemlösungen ausgiebig genutzt; wir lieferten Ventile, Schläuche und Verschraubungen zum Verbinden der einzelnen Systemkomponenten.

Wie in der Skizze unten zu sehen ist, hat der Prüfstand ein ziemlich komplexes Flüssigkeitszufuhrsystem, alle seine Komponenten sind zur besseren Sichtbarkeit hervorgehoben.

Rendering Teststand Franz Rendering Teststand "Franz" des TU Wien Space Team

Renderings des Prüfstands Franz, von beiden Seiten. (Quelle: TU Wien Space Team)

Eine entscheidende Rolle spielen die Flüssigkeitsverteiler auf dem Prüfstand, die montierten Teile sind notwendig, um einen Triebwerkstest unter einer kontrollierten und präzisen Umgebung mit punktgenauer Dosierung für das Triebwerk durchzuführen. In den beiden Bildern unten zeigt das Space Team den Moment nach der Montage der Swagelok Teile und vor der Platzierung der Hauptversorgungsplatte auf dem Prüfstand.

Hauptversorgungsplatine mit Swagelok Komponenten Hauptversorgungsplatine mit Swagelok Produkten

Bilder der Hauptversorgungsplatte, die mit Swagelok-Teilen realisiert wurde, kurz bevor sie auf dem Prüfstand "Franz" montiert wird.  (Quelle: TU Wien Space Team)

zu den SWAGELOK PRODUKTEn

Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Blog-Beitrages ist die Hauptversorgungsplatte montiert und die Arbeiten am System sind abgeschlossen.
Dies bringt das Space Team einen großen Schritt näher an das Ende des Bauprozesses und hoffentlich können die ersten Testläufe im Sommer 2021 durchgeführt werden.

Wir freuen uns, ein Update über den Fortschritt des Prüfstands zu teilen, sobald das Space Team vom Bau zum Testen übergeht.

 

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