Sicherheit bei Druckreglern dank Entlüftungsoption
Mehr Sicherheit in Druckregler-Anwendungen dank optimaler Entlüftungsoption
Herrscht nach Anwendung des Druckreglers kein oder nur sehr wenig Durchfluss, kann der Ausgangsdruck nicht reduziert werden.
Die richtige Entlüftung schafft hier Abhilfe.
Bei Normalbetrieb eines Drucksystems wird durch Drehen des Griffes am Druckregler die Druckfeder entlastet und der Ausgangsdruck reduziert. Fliesst verbrauchsseitig kein Medium ab, kann der Ausgangsdruck nicht abgebaut werden. Erst durch verbrauchsseitige Entlüftung wird sich der Druck entlasten. Dies kann mit Hilfe eines Entlüftungsventils im Leitungsnetzt oder einfacher durch eine Entlüftung im Druckregler selbst erfolgen.
VORTEILE VON SELBSTENTLÜFTENDEN SWAGELOK DRUCKREGLERN:
- Kein zusätzliches Entlüftungsventil benötigt
- Kontrollierte Entlüftung des Mediums
- Kein Medium geht unnötig verloren
- Eine kontinuierliche Reduktion des Drucks ist möglich, selbst bei geringem Durchfluss
- Unbedenkliche Medien können durch eine Bohrung unterhalb des Griffs aus der Gehäusekappe in die
Umgebung ausströmen (offene Selbstentlüftung). (Abb. 1) - Flüssigkeiten oder toxische Medien können mittels einer geschlossenen Entlüftung aufgefangen, korrekt
entsorgt oder zurückgeführt werden (geschlossene Selbstentlüftung). (Abb. 2) - Zusätzliche Sicherheit bei nicht-selbstentlüftenden Swagelok Druckreglern bieten spezielle Gehäusekappen.
Im Falle eines Membranbruchs oder Defekts des Kolbens kann das ausströmende Medium entweder durch eine offene Selbstentlüftung in die Umgebung ausströmen (Regler mit offener Not-Entlüftung) oder mittels einer seitlichen Entlüftungsbohrung in der Gehäusekappe kontrolliert abgeleitet werden (Regler mit geschlossener Not-Entlüftung). (Abb. 3)